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Datenschutzverstoß durch E-Mail Verteiler und Weiterleitungen

Das Bayrische Landesamt für Datenschutz hat zurecht festgestellt, E-Mail Verteiler, die Daten über die Empfänger Liste veröffentlichen, eine Datenübermittlung an Dritte darstellen. Dies wurde in einem veröffentlichten Fall als unzulässig geahndet.

In der Praxis sind diese Massenverteiler nicht selten, daher sollten zumindest Unternehmen Ihre Mitarbeiter in geeigneter Weise auf diese Problematik hinweisen und sensibilisieren. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Unternehmen Ihre Mitarbeiter zumindest auf die Möglichkeit des BCC: (Blind Carbon Copy) hinweisen. Der Verweis auf die BCC Funktion ist aber nur die zweit beste Lösung, da hier als Empfänger  (An:) die eigene E-Mail Adresse angegeben werden muss und dies bei dem ein oder anderen Empfänger einer solchen Mail, die ihn nicht direkt addressiert zu Verwirrung führt.

Die einzig wirkliche Lösung des Problems ist eine Software, die für den Massenversand von E-Mails ausgelegt ist. Dies sind in der Regel Systeme, die für Newsletter oder Werbeversand ausgelegt sind.

 

Ein weiteres Risiko stellt die E-Mail Weiterleitung dar. Auch hier kann es zu unberechtigter Datenübermittlung kommen, wenn in der History der E-Mail personenbezogene Daten enthalten sind. Hier müssen Unternehmen die Mitarbeiter sensibilisieren, weitergeleitete E-Mail auf Inhalt und personenbezogene Daten sorgfältig  zu prüfen.

 

Links:

http://www.lda.bayern.de/lda/datenschutzaufsicht/p_archiv/2013/pm004.html

http://www.heise.de/newsticker/meldung/E-Mail-Fehlbedienung-zieht-Bussgeld-wegen-Datenschutzverstosses-nach-sich-1902442.html

http://www.golem.de/news/bayerische-datenschuetzer-bussgeld-wegen-eines-offenen-e-mail-verteilers-verhaengt-1306-100096.html

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