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Initiative Netzneutralität

Unter dem Schlagwort Initiative Netzneutralität hat jetzt die Bundesnetzagentur eine Webseite geschaltet, auf der Bürger die Anonymität des eigenen Internetanschlusses prüfen können.
http://www.initiative-netzqualitaet.de/startseite/

Die Bundesnetzagentur will mit diesem Service gleichzeitig die Neutralität in deutschen Netzen prüfen. Das Thema Netzneutralität wird im Zeitalter von IPv6 noch einmal besonders interessant, da  der Adressbreich von IPv6 so groß ist, dass alle Netzwerkschnittstellen individuelle IP Adressen erhalten können. Anders als heute, ist dann eine dynamische IP Vergabe nicht mehr notwendig.

Dynamische IP Vergabe ist eine Technik mit der z.B. Internetprovider IP Adressen immer wieder an andere Anschlüsse vergeben. Diese Methode setzt auf die Annahme, dass nicht jeder Anschluss jederzeit online ist. Dynamisch vergebene IP Adressen sind z.B. für Webseiten viel schwerer auf einen eindeutigen Nutzer zurückzuführen, als individuell vergebene feste IP Adressen. So lange keine sogenannte Vorratsdatenspeicherung bei den Providern gesetzlich vorgeschrieben ist, besteht die Möglichkeit auf Anonymität. Diese Anonymität kann durch verschiedenste Methoden gefährdet werden.

Wie die Kanzlei Loschelder berichtet, konnten Sie in 7 Fällen erreichen, dass keine Pflicht zur Speicherung von IP Adressen durch Access Provider besteht. Ohne eine IP Speicherung ist es den Access Providern nicht möglich, Auskünfte über Anschlussinhaber zu veröffentlichen.

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